Die Abbildung 1 zeigt ein Beispiel für einen asynchronen Linearmotor mit seitlicher zweiseitiger Einwirkung der Antriebswicklungen auf die fahrwegseitige passive Reaktionsschiene. Möglich sind viele weitere Varianten, deren Ausprägung von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten und vom Einsatzbereich des Linearmotors abhängt.
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| Abbildung 1: Prinzipskizze einer Variante mit zweiseitigem Primärteil eines asynchrohnen Linearmotors |
Typisch ist für Linearmotoren, wie aus dem Bild zu erkennen ist, der systembedingt deutlich größere Luftspalt gegenüber rotierenden Maschinen. Damit wird der Wirkungsgrad von Linearmaschinen immer kleinerer als bei Drehfeldmotoren sein.
Die am meisten verbreitete Durchflutungsrichtung bei elektrischen Maschinen ist ent-lang der Fahrtrichtung. Ein solcher Längsflussmotor ist auch beim System Transrapid eingesetzt. Bisher noch weitgehend in der Forschungs- und Entwicklungsphase befinden sich die Quer- bzw. Transversalflussmotormotoren. Von einer Anwendung zur Traktion im Bahnbereich sind diese Antriebe noch weit entfernt, weshalb hier auch auf eine tiefergehende Beschreibung verzichtet wird.
In Japan werden teilweise Linearmotoren als Booster zur Antriebsverstärkung an z. B. Steigungen eingesetzt. Nachteilig ist dabei immer, dass der Fahrweg erheblich verteuert wird und eine Instandhaltung durch die zusätzlichen Komponenten im Gleisbett erschwert wird. Abbildung 2 zeigt ein Beispiel dafür.
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| Abbildung 2: Boosterlinearmottoren in Japan |
Die folgenden Bilder zeigen zwei der Aufhän-gungsmöglichkeiten linearer Antriebe zum Einsatz bei herkömmlicher Rad/Schiene-Technik. Dabei kann der Linearmotor am Rahmen oder direkt an der Achse befestigt werden.
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| Abbildung 3: Aufbau bei Achsaufhängung (Bild vergrößern) | Abbildung 4: Linearmotor an Achse befestigt (Bild vergrößern) |
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| Abbildung 5: Aufbau bei Rahmenaufhängung (Bild vergrößern) | Abbildung 6: Linearmotor am Rahmen befestigt (Bild vergrößern) |
In Deutschland untersucht das Programm Neue Bahntechnik Paderborn der Universität Paderborn die Anwendung von Linearmotoren unter Beibehaltung der Schienenfahrwege. Mit einem sehr umfangreichen Forschungsaufwand wird ein vollkommen neues Verkehrssystem entwickelt.